Der Endspurt hat es in sich

Posted on 03.01.2016


Nachdem der Rückstand auf den Rekord von zwischenzeitlich über 1000 Seemeilen auf 460 Seemeilen geschrumpft war, kämpft die IDEC Sport wieder mit ungünstigen Windbedingungen, die den Rekord der Jules Verne Trophy in weite Ferne rücken lassen. 

Der aktuelle Rekordhalter der Jules Verne Trophy, Loick Peyron, hatte zum gleichen Zeitpunkt des Rennens das Azorenhoch bereits hinter sich und konnte direkt Meilen in Richtung Europäischer Kontinent machen.

Die Crew der IDEC Sport, die versucht, sich von dem großen Gebiet mit leichten Winden auf Höhe der Kanarischen Inseln freizusegeln, musste in den vergangenen 24 Stunden eine Route segeln, die sie nicht in Richtung Europa, sondern eher in Richtung New York führte. Zwar liegt die Geschwindigkeit konstant zwischen 30 und 35 Knoten, doch der VMG, also die Geschwindigkeit in Relation zum Ziel, liegt nur bei 12 Knoten.

Bis der Passatwind westlich dreht und Boris Herrmann und seine Crewkameraden wieder einen östlichen Kurs einschlagen können, wird sich der Abstand zur Rekordzeit der Banque Populaire V also wieder vergrößern. Eine Winddrehung wird nicht vor dem Abend des Montags erwartet, sodass die IDEC Sport ihre finale Annährung an die Start- und Ziellinie der Jules Verne Trophy vor der Insel Ouessant erst am 44. Tag des Rekordversuches beginnen kann.

Wieder Leichtwind vor Brasilien

 

Nach einem schnellen Ritt von den Falkland-Inseln in Richtung Äquator machte der Crew ein Leichtwindgebiet vor der südamerikanischen Küste zu schaffen. Die Folge: ein katastrophales Etmal von gerade einmal 184 Seemeilen, wo der virtuelle Konkurrent Loick Peyron mehr als 700 Seemeilen an einem Tag zurücklegte.

Seit dem 31. Dezember segelt die IDEC Sport im Südost-Passat und konnte einiges an Boden gut machen, wenngleich keine Hoffnung mehr auf einen neuen Rekord der Jules Verne Trophy besteht.

Raue Zeiten im Nordatlantik stehen bevor

 

Der letzte Abschnitt der Jules Verne Trophy wird es in sich haben: Francis Joyon und seine Männer erwartet ein sehr raues Finish auf dem Nordatlantik. Nach 45 Tagen auf See wird den sechs Männern noch einmal alles abverlangt, um auf diesem letzten Schlag zwischen Äquator und Ouessant die bestmögliche Zeit herauszusegeln und, wenn möglich die Distanz auf den Konkurrenten Spindrift zu verkleiern, die zurzeit 530 Seemeilen beträgt.

Neujahrsgrüße von Bord

 

Das Neue Jahr begann für die Crew der IDEC Sport gleich in mehrfacher Hinsicht festlich: Denn am 1. Januar feierte nicht nur Crewmitglied Gwénole Gahinet seinen 32. Geburtstag, sondern die Crew passierte auch den Äquator.

 

6 Comments

  1. Bonne Année and good luck in 2016

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    • Bonne et heureuse année 2016! Frohes u erfolgreiches neues Jahr!
      Good luck! :-))
      Christiane

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  2. FROHES NEUES 2016 – and THANK you all for the pleasure tracking you over Christmas with the family and friends – truely exciting. You were so close and now tough luck in the warmest German winter ever.

    Now watch the last miles on the atlantic in the winter storms,

    sincerely

    Katrin, Carla, Johann, Georg, Ares and Jan

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  3. Guten Morgen, lieber Boris! Dir und Euch allen ein spannendes neues Jahr und zunächst einmal viel Glück auf der letzten Etappe! Ihr seht sehr feierlich aus in Euren weißen Shirts und es ist weiter eine Freude, Euch zu begleiten. Passt auf Euch auf!
    Hier sind inzwischen nach frühlingshaftem Dezember auch die ersten “Eisberge” aufgetaucht. Bis bald, liebe Grüße von ULLA

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  4. Schade, dass es nicht geklappt hat – wie ich heute morgen aus der NWZ lese. Nun wünsche ich Euch “Mast- und Schotbruch” auf dem stürmischen Nordatlantik. Auch dafür drücke ich weiterhin die Daumen.
    Aloys

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  5. Lieber Boris, auch von mir alles Gute zum neuen Jahr 2016 ! Mit dem Wind ist es wie überall: Es ist wie es ist!!! Kommt gut nach Hause. Viele Grüße Dieter, Kiel/KYC

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