… bremsen die erstplatzierte “Virbac Paprec 3″ gehörig aus. Bei Durchschnittsspeeds von etwa 4 Knoten – hier von “Speed” zu sprechen klingt irgendwie fehl am Platze – ist es für die weiter hinten liegenden ein Leichtes, immer näher an die Franzosen heran zu preschen. Nur noch 228 Meilen Vorsprung hat “Virbac” auf “Mapfre” – aber dennoch haben Loick Peyron und Jean-Pierre Dick die Ruhe weg. Denn auch “Mapfre” muss irgendwie durch die Flautengebiete auf Höhe des Äquators. Während das grüne Boot dann auf glatter See parkt, gibt das hellblaue Boot auf der anderen Seite angekommen schon längst wieder Gas.
220 Meilen konnte “Renault” heute auf “Virbac” gut machen, Boris und Ryan sogar 235 Seemeilen. Dafür sitzen ihnen langsam die beiden Spanier mit “Estrella Damm” im Nacken, die auf 40 Meilen Distanz herangekommen sind. Wieder einmal waren sie in der vergangenen Nacht mit einem Durchschnittsspeed (hier passt das Wort …) von kolossalen 17,6 Knoten die Schnellsten im Feld.
“Hugo Boss” verholte gestern für einen offiziellen Stopp in den Hafen von Port Stanley auf den Falklandinseln. Die zwei Tage vor Anker haben nicht ausgereicht, um die Mastrutscherschiene zu reparieren. Mit Hilfe der Shorecrew wollen sie nun während der 48-Pflichtstunden versuchen, das Schiff erneut Rennklar zu machen, um die Verfolgung aufzunehmen.
Zu Ende ist das Rennen dagegen für Dominique Wavre und Michéle Paret. Sie gaben nun offiziell ihr Ausscheiden bekannt. Nebenbei bekamen die beiden Besuch einer argentinischen Korvette, die ihnen 150 Liter Diesel übergab. Damit sollten sie die letzen 250 Meilen bis Mar de Plata ohne Probleme zurücklegen können.
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Zwischenstand beim Barcelona World Race am Freitag (18. März, 1.40 Uhr):
1. Virbac-Paprec 3: Jean-Pierre Dick / Loïck Peyron (beide Frankreich) noch 3.180 Seemeilen
2. Mapfre: Iker Martínez / Xabi Fernández (beide Spanien) 228 Seemeilen zurück
3. Renault: Pachi Rivero / Antonio Piris (beide Spanien) 1.012
4. Neutrogena: Boris Herrmann / Ryan Breymaier (Deutschland/USA) 1.233
5. Estrella Damm: Alex Pella / Pepe Ribes (beide Spanien) 1.277
6. GAES: Dee Caffari / Anna Corbella (Großbritannien/Spanien) 2.196
7. Hugo Boss: Wouter Verbraak / Andrew Meiklejohn (Die Niederlande/Neuseeland) 3.287
8. Fòrum Marítim Català: Gerard Marín / Ludovic Aglaor (Spanien/Frankreich) 4.370
9. We are Water: Jaume Mumbrú / Cali Sanmartí (beide Spanien) 6.252
10. Central Lechera Asturiana: Juan Merediz / Fran Palacio (beide Spanien) 8.370
Mirabaud: Dominique Wavre / Michèle Paret (Schweiz/Frankreich) aufgegeben mit Mastbruch
Président: Jean Le Cam / Bruno García (Frankreich/Spanien) aufgegeben mit Mastbruch
Foncia: Michel Desjoyeaux / François Gabart (beide Frankreich) aufgegeben mit Mastbruch
Groupe Bel: Kito De Pavant / Sébastien Audigane (beide Frankreich) aufgegeben mit Kielschaden


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Hallo Ihr zwei,
auch wenn Euch das spanische Team Estrella Damm einfängt, seid Ihr für uns die Größten.
Versucht weiterhin Euer bestes, die Lady bekommt sicher nochmals den richtigen Wind
und eine weitere Gelegenheit.
..weiterhin viel Glück und Daumen drück!
Gruß
Reiner
Moinsen Männers!
seit dem Hoorn ist das doch eh ein Strassenbahnrennen.
Die Bierkutscher kommen mit dem neuen Glitscher m Kielwasser angerauscht und folgen euch wie ein Karnickel der Ackerfurche.
Jetzt seht mal zu, das ihr verlustfrei durch die Roßbreiten kommt, und dann: Neues Spiel – neues Glück.
Matchen könnt ihr die Spanier immernoch wenns nach Gibraltar in die Teutonenbadewanne geht.
Farewell aus Hamburg
Viel Erfolg für die “letzten Meter” und Glück für die Rossbreiten.
moin zusammen,
freue mich jeden morgen auf die mail mit euren fortschritten und den teils sehr poetischen beschreibungen. hoffe, dass ihr sauber und flüssig durchkommt – drücke die daumen.
alle hinter euch müssen noch über den äquator
grüsse aus dem schwarzwald,
martin
Martin,
die vor ihnen müssen auch noch über den Äquator!
10:00Uhr Update, noch habt ihr die Bierkutscher hinter Euch. Ich glaube langsam wird es Zeit für ein neues taktisches Wunder-Manöver.
Schaut Euch mal die Sodebo an: Thomas Coville hat genau das gemacht, was einer von “uns” vorgeschlagen hat: Kurs Bahia und dann die Küste hoch nach Recife. Da an der Küste ist mehr Wind als weiter draussen!
Und mit so einem “Blinker links” und abbiegen hat’s bei Euch ja auch schon einmal gut funktioniert!
Weiter viel Glück und wir wissen: wenn ihr mal kurz fünfte seid, das ist nur Taktik!
Alles Gute und macht nix kaputt!
Stefan
Coville hat aber wegen des höheren boatspeed durchs Wasser einen tieferen Windeinfallswinkel über Deck (AWA). Da sieht das routing ganz anders aus.
Hi, ihr zwei,
hab gerade das alte Video vor dem Start auf Spiegel online gesehen, wo du, Boris, erzählst, welchen Respekt ihr davor habt, gegen die Stars der Weltumseglerszene anzutreten. Drei Monate später seid ihr es, vor denen man Respekt hat. Beeindruckend.
Erfolgreiches Kräftesammeln und viel Erfolg für das Finale wünscht
Ono
Hallo die Herren,
jetzt gilt eindeutig kühler Kopf vor Ehrgeiz – aber das seht ihr ja auch so. Nach hinten kann eigentlich nix mehr passieren und entscheidend ist nur noch, dass ihr ankommt, egal ob als 4. oder als 5. Schon der fünfte wäre ja mit einem gehandicapten Schiff, das ohnehin nicht zu den schnellsten im Feld zählt, sensationell. Also: Nix mehr riskieren. Und es belibt die Chance, durch glückliches Taktieren, doch noch weiter nach vorn zu kommen. Außerdem könnte sich ein ehrgeiziger Kampf zwischen dem Biertransporter und Renault ja auch noch zu euren Gunsten auswirken, wenn die zu hohe Risiken eingehen. Streiten sich zwei, freut isch ja oft der Dritte!
Also: immer schön vorsichtig und aufmerksam bleiben (die Geschichte mit der Patenthalse war wieder ein kleiner Schock – kann ja auch was bei zu Bruch gehen).
Schöne Heimreise!
D
Das kommt mir jetzt aber sehr spanisch vor mit der Estrella. Haben die vielleicht zu viel Knoblauch
an Bord, der für genügend Speed sorgt? Ich wünsche Euch weiterhin so ein schönes Händchen für Eure Neutro- und auch die -gena.
@Stefan: Der Vorschlag kam von mir, allerdings hätte die Kursänderung gestern erfolgen müssen, da jetzt die gesegelte Strecke wahrscheinlich zu lang wird als dass noch ein Vorteil zu erwarten wäre. Meiner Meinung nach wäre diese Option kein großes Risiko gewesen, da die Bierkutscher leider noch volle Kielpower haben und nach Hinten mehr als drei Tage Luft sind.
@Bronsky: Sicherlich ist der Tri im Vorteil aber letzendlich ist die Suche nach den besten Raumschotbedingungen bei beiden Bootsarten gleich. Und die eher konstanten 6-8kn Wind in dem ca. 200sm langen küstennahen Nord-Südstreifen hätten sich sicherlich mit einem Open60 besser aufkreuzen lassen als 2-4Kn unsteten Wind für die nächsten 6-800sm auf 30 W.
Nun gut, die Jungs treffen letztendlich die Entscheidung und ich spinne nur rum. Nach den Doldrums kann es jedenfalls noch mal ungemütlich werden und ich hoffe der Kiel hält. Die Idee mit dem “Hochbinden” ist ja noch immer im Raum…
Ich freu mich jedenfalls auf die nächsten Vids und Kommentare vom Bord. Und vll. gelingen Boris ja auch wieder ein paar tolle Bilder?
Grüße
Markus
Moin Jungs,
Schade, daß Euch Estrelle erwischt hat -aber Eure Zeit kommt noch!!!
Habe mal die Wettermodelle vom Tracker und U-Grip verglichen, ich finde, das sieht für Euch doch gar nicht so schlecht aus: Ihr zieht ja mit der 10-15 kn Brise aus SE-Richtungen gen NNE, Renault wird jetzt schon eingebremst. Da könnt Ihr schon mal was gut machen, Natürlich bekommt die auch irgendwann wieder Euern Wind, aber näher seid Ihr dran. Und die spanische Bierdose? Wartet mal ab, was bei den neuen Booten und diser abgesegelten Distanz noch alles passiert. Habe das Gefühl, daß Eure “Alte Lady” da einiges besser wegsteckt, als Hugo Boss und Co..
Laßt Euch nbicht entmutigen, ab morgen früh unserer Zeit geht’s unter die 4000 Meilen – keep on running!!!
Wir fiebern mit Euch und würden am liebsten alle nach Barcelona kommen, um Euch bei Euerer Ankunft hochleben zu lassen und mit Euch zu feiern…
Liebe Grüße aus einem misty and foggy Nürnberg bei 7 Grad
Euer Michael
Hi boys,
wind from astern and homesickness will be the best drive to overtake Renault,you`ll hit it…best wishes from the south east of Austria
Gert
Hi Jungs!
Boris hat’s in der Konferenz erklärt, das Routing schlägt vor vor die Küste zu gehen, aber er hat ein schlechtes Gefühl dabei und deswegen bleiben sie beim eingeschlagenen Kurs. Marcus, so schlecht lagen wir gar nicht
Viele Grüße
Stefan
Hi guys on “Nötrochena”!
Die Spanier sind also an Euch vorbeigezogen … na und?!
1. Das erklärte Ziel war ja Platz 5 … super Leistung, das ist doch großartig!
2. Abgerechnet wird am Schluß!
3. Es erhöht nochmal die Spannung!
Also, weiter so und immer schön cool bleiben!
Viel Glück,
Christiane