Uff, das war mal wieder kernig. Der Wind flaut heute zum Sonnenuntergang auf 30 Knoten ab und die Nerven entspannen sich langsam wieder etwas.
Problematisch ist weniger der Wind, als die Wellen. Eine Rennyacht surft die Wellen hinab und ist durch nichts zu bremsen. Stellt sich uns dann eine Welle quer in den Weg, springen wir und es kracht ohrenbetäubend. Letzte Nacht habe ich erfolglos versucht zu schlafen. Mehrmals hob ich von unserer Rohrkoje ab und wurde so brutal wieder auf diese zurück geschmettert, dass ich dachte, sie würde brechen – beim Aufprall machte sie Geräusche wie brechendes Karbon. Dabei müssen mir mal die Physiker helfen: Es fallen doch eigentlich alle Gegenstände gleich schnell. Warum hebe ich dann von der Koje ab? Und warum heben auch meine Arme unabhängig von meinem Bauch ab und schlagen mich im Wellental?
Drei Tage haben wir nun aus diesem Grund eher versucht, angemessen langsam zu segeln. Wir pumpen Wasser in den vorderen Ballasttank, damit der Bug nicht so stampft, lassen den Kiel weit in die Mitte, um die Last auf die Hydraulik zu minimieren. Wir haben die kleinsten Segel oben. Dennoch, letzte Nacht peitschten uns 55 Knoten Wind und entsprechende Wellen bis zu 25 Knoten schnell voran. An unserem 30 Meter hohen Mast stand nur ein kleiner Fetzen Großsegel. Heute im ersten Tageslicht kämpfe ich mich im Überlebensanzug über Deck, um die Unordnung der Nacht aufzuklaren: Der Segelsack um den an Deck gezurrten Solent ist zerrissen. Mehrere Segelzeiser, die den Solent halten sollten, ebenfalls zerrissen. Eine Spinnakerschot wurde aus ihrer Tasche
gespühlt und schleppt hinter dem Heck, ich muss sie reinwinschen, wegen ihres Widerstandes bei hoher Fahrt. Schlimmste Entdeckung: Das Großsegel hat
Löcher bekommen. Besonders eine Stelle ist angegriffen, kurz unter dem dritten Reff hat das Tuch über Nacht am Baum gerieben und ist delaminiert. Tagsüber heute klettern wir beide in den Baum und trocknen das Stück im Sonnenschein, kleben einen Quadratmeter Segeltuch mit Sikaflex auf die Stelle und klammern uns so gut es geht fest, während “Neutrogena” durch die zehn Meter hohen Wellen surft.
Bevor die Sonne untergeht, werden wir etwas ausreffen können und die nächsten Tage sollten wir angenehmere Bedingungen haben. Wir sehnen uns vor
allem nach einer flacher See, ohne Gefahr des Springens und Schlagens.
Sorry, dass ich in dem Durcheinander nichts geschrieben habe und ganz vielen Dank für die vielen Kommentare und treffenden Einschätzungen. Super für meine Moral!
Weiter geht’s! auf nach Barcelona. Gut 3 Wochen “nur” noch!
Liebe Gruesse von der aufatmenden “Neutrogena”,
Boris
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Die letzten 24 Stunden brachten “Neutrogena” viele Meilen. Der Schlenker nach Nordwesten erwies sich als goldrichtige Entscheidung. Bis vor ein paar Stunden waren Boris und Ryan durchweg 2-3 Knoten schneller als “Estrella Damm” und konnten den Vorsprung auf 120 Seemeilen ausbauen, sich zugleich auf 230 Meilen an “Renault” heran kämpfen. Letzter steuern geradewegs hinein in ein größeres Schwachwindgebiet. Es bleibt also spannend!
Termin zum Notieren: Heute früh (15 März) sendet das ARD-Morgenmagazin den Beitrag mit Boris!
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Heute gibt es zwei Videos: Erst einen Mitschnitt des ARD-Interviews und dann ein Video von Ryan an Deck der surfenden “Neutrogena”.
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Zwischenstand beim Barcelona World Race am Dienstag (15. März, 1.00 Uhr):
1. Virbac-Paprec 3: Jean-Pierre Dick / Loïck Peyron (beide Frankreich) noch 3.664 Seemeilen
2. Mapfre: Iker Martínez / Xabi Fernández (beide Spanien) 368 Seemeilen zurück
3. Renault: Pachi Rivero / Antonio Piris (beide Spanien) 1.507
4. Neutrogena: Boris Herrmann / Ryan Breymaier (Deutschland/USA) 1.736
5. Estrella Damm: Alex Pella / Pepe Ribes (beide Spanien) 1.857
6. Mirabaud: Dominique Wavre / Michèle Paret (Schweiz/Frankreich) nach Mastbruch 2.352
7. GAES: Dee Caffari / Anna Corbella (Großbritannien/Spanien) 2.381
8. Hugo Boss: Wouter Verbraak / Andrew Meiklejohn (Die Niederlande/Neuseeland) 2.853
9. Fòrum Marítim Català: Gerard Marín / Ludovic Aglaor (Spanien/Frankreich) 4.658
10. We are Water: Jaume Mumbrú / Cali Sanmartí (beide Spanien) 6.676
11. Central Lechera Asturiana: Juan Merediz / Fran Palacio (beide Spanien) 7.886
Président: Jean Le Cam / Bruno García (Frankreich/Spanien) aufgegeben mit Mastbruch
Foncia: Michel Desjoyeaux / François Gabart (beide Frankreich) aufgegeben mit Mastbruch
Groupe Bel: Kito De Pavant / Sébastien Audigane (beide Frankreich) aufgegeben mit Kielschaden



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Zum Abheben von der Koje bzw. den selbstverpassten Ohrfeigen:
Dass grundsätzlich alle Gegenstände (zumindest im Vakuum) gleich schnell fallen, ist richtig, leider spielt dir in diesem Fall die Massenträgheit einen Streich.
Wenn der Gegenstand unter dir schneller abhaut, als du mit Hilfe der Erdbeschleunigung in die Gänge kommst (vergleichbar mit einem Tablett, das du unter einem Glas schnell nach unten bewegst), dann hängst du für kurze Zeit in der Luft. In deinem Fall doppelt schlimm, weil dir zu dem Zeitpunkt, zu dem sich dein Körper bequemt, der Erdbeschleunigung Folge zu leisten, in entgegenkommendster Art und Weise das Boot respektive die Koje in bereits gegenläufiger Bewegung (durch die nächste Welle nach oben beschleunigt) äußerst undezent ans Steißbein klopft.
Einziges Gegenmittel:
In der Koje festlaschen.
Was einem dann trotz des Wissens, dass zum Segeln grundsätzlich ein gewisses Maß an Verrücktheit gehört, das Gefühl vermittelt, des Guten etwas zu viel zu tun.
Alles Gute weiterhin dabei, die Spanier auf Distanz zu halten. Wenn auch die Wahl zwischen Bier und Feuchtigkeitscreme ansonsten anders ausfallen würde….
Raimund
Moin Ihr Helden!
Das Race ist noch lang!
Haltet durch und übertreibt es nicht und achtet auf eure Gesundheit und auf das Material. Ankommen!!!!
Super Leitung!!!
Gruß von der Nordsee
Zitat von Raimund:
Wenn auch die Wahl zwischen Bier und Feuchtigkeitscreme ansonsten anders ausfallen würde….
Jaja
Ich würde für eure Leistung das eine oder andere Jever Pilsener an der Nordsee ausgeben ;o)
Gruß Jörn
Moin Jungs,
ich stell mal das Kölsch für euch kalt
Wie mann in der Videokonferenz gesehen hat, wie es dich im Sitz auf und ab beutelt, kann man sich nur ungefähr vorstellen, was bei euch abgeht…
Passt gut auf euch auf, haltet duch, wir sind bei euch !!! Ihr seid Helden
viele Grüße aus Köln
Frank : wenn Boris und Ryan Kölsch an Bord hätten, könnten sie damit bestimmt die Segel hervorragend kleben….
Moin Boris , Moin Ryan,
eigentlich dachten wir, es kommt nun nach Kap Hoorn eine Phase der Entspannung, aber es ist wie bei der Besteigung eines Berges: es ist immer der oft strapaziösere Rückweg zu kalkulieren.
da ihr aber bis jetzt suuuper geplant habt, sollte es also auch suuuper weitergehen.
Es sind halt die krassen vertikalen Beschleunigungen ,die sich für uns noch nicht erahnen lassen, da wir schon bei wilder Nordsee und 6kn durchs Wasser eine gute “Beutelung” diagnostizieren.
wir drücken euch weiterhin ganz dolle die Daumen und wenn es nachts um 2 Uhr n Update im Ranking gäbe, ich stellte mir den Wecker….
liebe Grüße…auch von Renate
Knut
Seezwerg lll
Moin!
Wahnsinn was ihr da drausse mitmacht. Euer taktischer schlenker hat mir sehr gut gefallen, ich mag es allg wenn ihr anderes probiert als mainstream zu fahren! Weiter so!
Das schlimmste ist vorrüber, in den Doldrums werdet ihr von dem Kiel handicap nichtmehr viel merken und danach seid ihr schon fast da! Freut euch auf die ganzen trockenen Sachen
Tolle Leistung!
Viele Grüße
Rasmus
hey boris und ryan,
saugut gemacht! mit weiteren schlenkern pirscht ihr euch noch ran…bin ja mal gespannt wann ihr einen schlenker im ‘unsichtbaren’ macht und dann als 3. wieder auftaucht…würd ich euch das ganz fest wünschen! ansonsten lieber etwas schonender segeln und ankommen… spendier auch ein gutes münchner bier bei eurer ankunft !
machts gut, weiter gute winde…
servus, yo
wish you a flattening sea and some hours of good sleep! silvi
Moin, Ihr beiden Helden!
weiterhin viel Kraft und innere Ruhe, um das das Gerappel auf dem groben Kopfsteinpflaster auszuhalten. Hauptsache, Ihr kommt gesund in Barcelona an!
Während die anderen Euch nur so komische Ballerbrühe, wie Jever oder Kölsch, ausgeben wollen, als ob Euch noch nicht genug schlecht wäre, ;o) steht für Euch hier schon der rote Koffer (‘n Kasten ASTRA) gekühlt bereit.
Herzliche Grüße aus Hamburg
Claudia & Volker
walk on!
Moin, ihr zwei!
Klasse, wie ihr die Spanier bisher auf Abstand halten konntet! Haltet die Ohren steif, wünschen euch ein ruhigeres Wetterchen und ein wenig Ruhe zum Auftanken.
Passt gut auf euch auf! Wir halten euch die Daumen!
Liebe Grüße
Silke, Christoph und Benni
Hallo Boris, hallo Ryan,
für Eure weitere Reise drücke ich Euch ganz fest die Daumen, ANKOMMEN ist das Ziel, ihr habt schon eine ungaubliche Leistung vollbacht aber übertreibt es nicht. Menschen neigen zu Übertreibungen, ich schliese mich selbst da nicht aus aber menschliches Können hat auch Grenzen und wer diese Grenzen überschreitet stellt das Ganze in Frage. Siehe Japan.
Nochmals viele Grüße an Euch und alle Mitsegler von Armin am Steinhuder Meer
moin,moin..
“Seefahrer beteten zu Poseidon für eine sichere Überfahrt und opferten ihm Pferde, die sie im Meer versenkten. Wenn er gut gelaunt war, erschuf Poseidon neue Inseln und ließ die See still und schiffbar sein. Wenn er ergrimmte, stach er mit seinem Dreizack in die Erde, verursachte so Erdbeben, Überschwemmungen und brachte Schiffe zum Sinken.”
..also nicht über vorgeschlagene “Hopfengetränke” nachdenken..einen Schluck RUM über Bord + er gönnt euch auch mal ne Mütze voll Schlaf
Rock On!
Hallo Boris”
Vielen Dank für Deinen guten Bericht von der Sturmnacht. In Ansätzen können wir uns vorstellen, was ihr durchmacht und haben großen Respekt davor.
Ich wünsche euch einen guten Surf nach Hause und bald ein paar Stunden Schlaf am Stück.
Wenn Du in 3 Wochen wieder da bist,kannst Du ja doch noch nach Cannes kommen.
Grüße an Deinem Partner!
Martin
Moin moin Ihr zwei, ich trinke auf Euer Wohl lieber ein Flens und zwei Köm. Mit nicht nur Euren heutigen Beiträgen, wird mir bewußt, welch hohen Einsatz, Strapazen und Durchhaltewillen Ihr bringt. Bonne chance und
good luck. Meine Daumen sind schon durchgedrückt. Grüße Hartmut
Hi Jungs,
.
auch ich kann bei der Beschreibung der Sturmnacht mitfühlen. Hatte auch schon mal einen ausgehebelten Ofen vor der Kabinentüre liegen. Durch permanenten Schläge wollte der dann in meine Kabine, aber ich wollte raus! Das war aber gerade wegen der von Euch beschriebenen physikalischen Bedingungen nicht ganz einfach
Also ich wünsche Euch auch eine wirklich ruhige See und kommt gut in Barcelona an. Ich bleibe per Tracker am Ball.
In unserem Ort gibt es übrigens eine Hausbrauerei “Andreasbräu”. Ich kann damit auch einen Beitrag zur Bierdiskussion aus dem Süd-Westen Deutschlands beitragen.
Viele Grüße Gitti
Hallo Boris, Hallo Ryan,
da habt ihr taktisch mal so richtig einen rausgehauen. Die Bierbüchse hinter euch hat auch Bruch auf einem Vorsegel und die selben Probleme mit dem Groß. Nur von Renault hört man nichts. Einen neuen taktischen Coup wird es wohl erst mal nicht geben, die nächsten zwei Tage gehts mehr oder weniger auf der Ideallinie gen Norden. Mein Gefühl sagt mir, dass ihr euch jetzt etwas weiter östlich positionieren könntetum für die Doldrums mehr Spielraum zu habe. Auf jeden Fall seit ihr die, die jetzt die Taktik vorgeben und die anderen müssen reagieren, selbst Renault.
DAS ist eine Leistung, die nicht nur von uns bemerkt wird, -hoffe ich zumindest.
Kleiner Hinweis auf die GAES Mädels. Sie haben vom seglerischen bisher auch alles richtig gemacht und halt nur nicht eure Pace mitgehen konnten. Ihre Strategie hat sie inzwischen auf den sechsten Platz gebracht und immerhin haben Sie Hugo Boss bezwungen!
So nun lasst die Klamotten trocknen, klebt das Segel und wahrscheinlich gibt es noch etliches anderes, was zu fummeln ist, so dass ihr keine Zeit habt, die Ruhe nach dem Sturm zu genießen. Villeicht morgen aber schon!
Keep on Rockin!
Markus
Hi Boris & Ryan!
Bei Ryan’s Video wird mir als Nichtseglerin angst & bange … und er spricht von “super conditions”!
Ansonsten toll, daß Ihr so cool bleibt und trotzdem soooo schnell unterwegs seid!
Paßt bloß auf Euch & das Boot auf! Wünsch Euch ruhigere See, damit ihr etwas schlafen könnt (Boris, Du siehst echt sehr müde aus!), Ihr auch das Segel kleben könnt & sicher in Barcelona ankommt
Übrigens hat unser Lokalblatt (die NWZ) heute endlich (!) einen Artikel über Euch gebracht, wurd auch Zeit!
Liebe Grüße aus Ol,
Christiane
Hai Boris, Hai Ryan,
ich kann euch ja leider nix abnehmen – das müsst ihr schon selbst alles erledigen.
Nein halt! Ich fahr zu Claudia & Volker und esel mich für euch mit der Herrenhandtasche ab. Das ist ja wohl das mindeste, was ich tun kann….
Einen guten Tag in den windigen Süden. Hier wird Euch übrigens der Frühling begrüßen – dazu leckeres Essen.
Im Ürbigen Wünsche ich Euch, dass Euch Letzteres nicht ausgeht.
Haltet durch!
Aber davon gehe ich bei Euch eher aus, als bei Eurem Boot.
Jedenfalls macht Ihr es wieder äußerst spannend für uns hier in der Heimat.
Ich wünsche Euch Motiavtion, Kraft und die rechte Dosierung am “Gashebel” für die letzten Tage.
Toll, was Ihr da abliefert!!
Liebe Grüße
Thomas
Hi both!
It’s good to hear that the sea gets calmer. Get some sleep. You deserve it.
I think the comparison with climbing up a mountain is very helpful here. For climbers, the most difficult and dangerous time is the decent which regularly takes its toll. Climbers think the hardest times have pasted and then, when they absolutely don’t expect it, it takes them. The moral is, stay as concentrated as you can. It’s easy to say so from here, sitting on a cosy office chair, I know. But you know: Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten (by Sepp Herberger). We are all with you, keeping our fingers crossed, pressing our thumbs, catching up on the tracker, discussing tack ticks, keep beers ready for you and so forth. This is all because your energy and performance is so bloody impressive! We are your supports chanting for you in moments when you most need it. So, stay fully tuned and don’t think of the many beers awaiting you in Barcelona, HH, Cologne, Munich and elsewhere. Keep your focus and you’ll get your deserved success!!
All the very best!!
Sebastian
Moin Jungs,
mal wieder ein Super-Bericht von Bord, ganz großes Kompliment, Bestätigte er doch die Sorgen, die wir um Euch und das Schiff gehabt haben, Aber nun scheint Ihr ja in ruhigeres Wasser und wärmeres Wetter zu fahren – Ihr hättet ja ein bisserl von dem Wind der letzten Tage bevorraten können…..
Hoffentlich habt Ihr dann auch die Gelegenheit, das durchgescheuerte Groß zu tapen, ohne daß einer von Euch dabei über Bord geht.
Paßt auf Euch und Eure Lady auf, damit wir in den nächsten Tage noch oft mit Euch bei den
Positionsmeldungen mitfiebern können.
Bis dahin liebe Grüße aus dem 15 Grad warmen und sonnigen Nürnberg
Euer Michel
Ihr schaft das! Drücke weiter die Baumen !
Die Bierkutscher hinter euch schlagen Haken um mit einem günstigerem AWA zu segeln, aber die Rhumbline ist im Moment die korrekte Einflugschneise. Da habt ihr bei weiter rückdrehendem Wind eher die neue Luft.
Stay on throttle!
Warte täglich gespannt auf Euren Post. Passt auf und bringt die Lady im Stück nach Hause. Wir sind mit Euch.
Ihr seid toll, Jungs! Was habt Ihr nun schon alles gemeistert und berichtet immer noch voller Elan, selbst wenn Eure Erschöpfung zu spüren ist. Ich drück Euch die Daumen für die nächsten Meilen und dass nicht noch mehr kaputt geht. Der Film auf WDR gestern war toll!
Liebe Grüße von ULLA
Schließe mich den Worten von Ulla an! Schaue mehrmals täglich auf den tracker und auf Deine sowie alle anderen Seiten, die über Euer race berichten. man erwischt sich schon dabei, dass man beim ersten Blick auf den tracker “gut” sagt, wenn Ihr schneller seid als Eure Konkurrenten. Man sieht Euch die verständliche Erschöpfung an. Also wünsche ich Euch erst einmal, dass Ihr Gelegenheit bekommt zur Regeneration – und sowieso das Beste, ist doch klar. Beste Grüße, Willi
Hallo Jungs,
ich schicke Euch Grüße von der Nordsee Insel Spiekeroog. Nebenbei gibt es hier ja einen kleinen Skandal mit Deinem ehemaligen Sponsor Stollberg – bin ja gespannt wie das ausgeht. Schade auf alle Fälle dass ein so großzügiger Mensch keine Mittel mehr hat um Dich weiterhin zu fördern. Aber immerhin hat Bremen ein grandioses Bier zu bieten – Becks!
Ich werde die nächsten Tage Eure Beiträge am Strand lesen und mit ordentlich Wind um die Nase Sturmfeeling geniessen. Kommt weiterhin gut voran,
@Armin: Äußerst dämlicher Kommentar zu der Kathastrophe in Japan !
Danke Thorsten….übrigens so schreibt man Katastrophe
Jungs,
so ist das richtig. Kurze schnelle Schläge.
Den vielen Kommentaren ist nichts hinzuzufügen, besonders da ich noch nicht den WDR Bericht gesehen habe. Ich muss nur noch der Erklärung aus dem ersten Kommentar etwas hinzufügen/berichtigen. Die Koje kann unter Boris nur schneller runter gezogen werden als er selber fällt, wenn das Boot durch einen Sog nach unter gezogen werden sollte. Ich weiß nicht, warum das passieren sollte. Wenn das Boot von der Welle abhebt, wie von Boris beschrieben, fallen das Boot, die Koje und Boris gleich schnell. Boris hebt trotzdem von der Koje ab, weil das Tuch der Koje (oder was auch immer elastisch an der Koje ist, damit sie bequem ist) sich entspannt, da Boris nicht mehr mit seinem Gewicht drauf liegt. Diese Spannkraft schleudert Boris in die Höhe, dann kommt das Boot krachend auf dem Wasser auf und Boris kracht auf die Koje mit ungefähr derselben Wucht (Geschwindigkeit), wie das Boot auf das Wasser. Aber selbst brettharte Kojen wären nicht die Lösung, da der Körper selbst etwas elastisch ist oder kleinste Bewegungen einen im freien Fall von der Koje abheben.
Von nun an sollte es aber besser werden. Das war hoffentlich der letzte starke Sturm dieser Weltumseglung.
Fair Winds,
Randolf
Nachtrag zu meinem ersten Posting und Ergänzung zur Ergänzung von Randolf Klein:
Wenn es sich um rein vertikale Bewegungsabläufe handeln würde, wäre der Einwand absolut korrekt, hier kommen aber Dreh-, Nick- oder Rollbewegungen hinzu, wobei eine Welle die Koje unter dem (wenn sie ihn denn ließe) Schläfer schneller wegschubsen kann, als er unter Zuhilfenahme der Erdbeschleunigung hinterher kommt.
An die hinzukommende Elastizität der Kojenbespannung hatte ich gar nicht gedacht, die macht die Sache natürlich noch einmal bösartiger.
Mit besten Wünschen für einen ruhigen Schlaf für euch,
Raimund
Danke ARMIN für deinen Kommentar zu JA !
….da Wale friedliche Tiere sind, kann man ausschließen, daß die Seelen der von den Japanern “zu Forschungszwecken” getöten Tiere an diesen Katastrophen schuld sind …. oder ?
Moin Boris, moin Ryan,
zum Glück macht man keine Jagd auf Albatrosse.
möge euch also dieser Flieger weiterhin zur Seite stehen, obwohl ihr euch aus seinem Revier entfernt !
bis dann
Seezwerg lll
@ Knut: Wie ist denn Dein Kommentar zu bewerten? Dass die Japaner die “gerechte” Strafe bekommen haben?
Habt ihr Zwei ein Glück,dass ihr Euch aussuchen konntet, in Europa geboren zu werden. Über so viel Kurzsichtigkeit kann ich nur meinen
Kopf schütteln. Wir können ausgiebig über das Thema Japan und Rechtschreibung diskutieren – gerne per Mail und nicht in diesem Blog. Thorsten@diehappy.de
Thorsten Du hast Recht DAS gehört nicht in diesen Blog. Die Rechtschreibung war nur meine Reaktion auf Dein ” dämlich “. Sorry !!! Bin gerne bereit zu diskutieren,
viele Grüße Armin
akl-suek@t-online.de
Na Jungs,
beim Powerreaching sind die modern designs echt bärenstark.
Ohne schweren Seegang spielen die ihre Trümpfe aus.
Wie sagt Prochnow in “Das Boot”: Alles was drin ist, LI. Alles was drin ist.
Stay hot in pursuit!
Hallo Boris, Hallo Ryan,
ich finde die Bilder von Euren wilden Husarenritt machen deutlich wie stark die Naturgewalten sind
und mit dem nötigen Respekt, den Ihr habt ist man auch so erfolreich wie Ihr. Gute Fahrt weiterhin.
Viele Grüße aus Aurich