Posts Tagged "Boris Herrmann"


“Maserati” erreicht New York

“Maserati” erreicht New York


Posted on 26.03.2012

Die dritte und letzte Etappe des Rekordprojekts hat begonnen. Heute Morgen um 7.50 Uhr Ortszeit passierte “Maserati” nach dreieinhalb Tagen auf See den Ambrose-Leuchtturm in der Bucht von New York und gelangte kurz darauf durch die Verrazano-Narrows-Bridge in die Upper Bay. Es gibt keine schönere Uhrzeit, um New York zu erreichen, als den frühen Morgen. Die Sonne strahlt von Südosten her die gewaltige Kulisse Manhattans...

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Heute um 13 Uhr ist Boris zum nächsten großen Meilenstein seiner Seglerkarriere aufgebrochen. Zusammen mit einer Crew von hervorragenden Seglern unter dem Kommando der italienischen Seglerlegende Giovanni Soldini segelt er nach San Salvador auf den Bahamas. “Am 3. August 1492 brach Christoph Kolumbus von Spanien aus gen Westen auf, um eine neue Handelsroute nach Indien zu finden”, schrieb Boris heute früh auf seiner...

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Die Hamburger Bootsmesse ist seit Jahrzehnten der Anlaufpunkt für alle Segler des Nordens. Kein Wunder also, dass Boris sie sich ausgesucht hat, um der Presse sein neues Segelprojekt vorzustellen, das ihn zusammen mit einem großen Team um Giovanni Soldini einmal rund um den Atlantik tragen wird. Alle Informationen dazu könnt ihr folgendem Text entnehmen. Wie schnell kann ein Segelboot den Atlantik überqueren? Schneller als die meisten...

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Das Vendée Globe im Fokus

Das Vendée Globe im Fokus


Posted on 02.10.2011

Die Präsenz des Barcelona World Race in meinem Alltag weicht mehr und mehr der Präsenz des Vendée Globe – auch wenn es immer noch regelmäßige Veranstaltungen zum BWR gibt,. Denn eins gilt für beide Rennen: Es ist eigentlich immer Vendée Globe-, bzw. BWR-Zeit. Die Pre-Vendée-Zeit läuft bereits, ab dem 11. November 2012 ist dann für drei Monate Vendée-Globe-Zeit und anschließend wieder für ein Jahr Post-Vendee-Zeit, gefolgt vom...

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“Es war ein hartes Rennen”

“Es war ein hartes Rennen”


Posted on 27.05.2011

Ich hatte Boris gerade kurz am Telefon. Sie sind zurück in Caen und ziemlich erschöpft, so wie es klang. Der Ritt hoch am Wind rüber nach Irland und dann nach einem Winddreher auch gegen den Wind wieder zurück war schon eine ordentliche Knüppelel für die ja eigentlich auf Raumwindkurse optimierten Class 40. “Es war ein hartes Rennen”, sagte Boris. Nochmal zusammenfassend: Nach dem Runden von Land’s End an der...

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Wieder im Rennen

Wieder im Rennen


Posted on 23.05.2011

Boris ist schon wieder unterwegs zu einem Felsen. Diesmal allerdings nicht zum Kap Hoorn, sondern dem fast ebenso berühmt-berüchtigten Fastnet-Rock in der irischen See. Seine Berühmtheit erlangte vor allen im berüchtigten Fastnet-Race von 1979. Alle zwei Jahre führt der Kurs dieser Regatta von der Isle of Wight dorthin und wieder zurück. Ein hartes Rennen, das gleichermaßen für seine Schwerwetter-Einlagen, als auch seine teils...

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Am Mittwoch trafen sich die Skipper des zurückliegenden Rennens ein letztes Mal in Barcelona. Zur großen Preisverleihung reiste selbst der spanische Prinz von Asturia und Girona an. Prinz Felipe gratulierte den Teilnehmern zu ihren erfolgreichen Teilnahmen und betonte, dass “dies die einmalige Herausforderung (sei), bei der Extremsport und Abenteuer aufeinander treffen und sowohl physische als auch psychische Stärken gefragt...

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“Coming home” bei Hansenautic

“Coming home” bei Hansenautic


Posted on 18.04.2011

Es war ein spontaner Kurzbesuch. Am vergangenen Wochenende hatte Boris zum erstem Mal in diesem Jahr wieder deutschen Boden unter den Füßen. Samstagnachmittag landete er in Hamburg-Fuhlbüttel und startete sogleich wieder – zum Medien-Marathon: Sonntagfrüh um elf Uhr versammelte sie die gesamte örtliche Presse zum ersten “Coming Home”. Boris’ Partner Hansenautic stellte freundlicherweise die Räumlichkeiten für den...

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Gibraltar √

Gibraltar √


Posted on 08.04.2011

Der Affenfelsen liegt im Kielwasser. Vor einigen Stunden twitterte Boris: “Wir sind durch. Ich komme gerade unter Deck und aus meinen Stiefeln, bin komplett durchnässt. Wir hatten 48 Knoten Wind direkt auf die Nase. Es war ein Kampf, den ganzen Tag musste ich einen Helm tragen. Jetzt versuche ich mich zu trocknen und meine erste mediterrane Nachtwache zu beginnen. Es war ein großer Schritt für uns. Ich sehe den Felsen...

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Das große Tor zum Mittelmeer

Das große Tor zum Mittelmeer


Posted on 07.04.2011

Heute steht der letzte große Wegpunkt für Boris und Ryan auf dem Plan: Die Passage der Straße von Gibraltar. Bei der Ausfahrt aus dem Mittelmeer Anfang Januar hatte “Neutrogena” dort ganz schön zu kämpfen. Die starken Strömungen und der Gegenwind ließ sie einen Tag lang auf der Stelle kreuzen, kostete einige Plätze. Auch die Kontrahenten hatten nun mit der Durchfahrt zu kämpfen. Pepe Ribes von “Estrella Damm”...

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Um 12.20 Uhr und 36 Sekunden Montagmittag (4. April) waren sie am Ziel ihrer Träume: Jean-Pierre Dick und Loïck Peyron gewannen mit ihrer Hochseeyacht „Virbac-Paprec 3“ das Barcelona World Race 2010-2011, eine der härtesten Segelregatten nonstop rund um die Welt. Die Franzosen benötigten für die 25.200 Seemeilen (rund 46.500 Kilometer) fast 94 Tage und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Die zweitplatzierten Spanier Iker Martínez und...

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Während ihr diese Zeilen lest, wird “Virbac Paprec 3” gerade die letzten Meilen in den Hafen von Barcelona segeln – oder sogar schon an der Pier festgemacht haben. So schließt sich der Kreis für Jean-Pierre Dick und Loick Peyron. Zwar hat es mit “nonstop” nicht geklappt – aber wer fast vier Tage in den Häfen liegen, das Boot reparieren, nachbunkern und trotzdem noch mit Vorsprung vor den anderen das Ziel...

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Das Barcelona World Race 2010-2011 geht in seine entscheidende Phase. Am frühen Freitagmorgen (1. April) passierten die Franzosen Jean-Pierre Dick und Loïck Peyron mit ihrer Hochseesegelyacht „Virbac-Paprec 3“ als Erste wieder Gibraltar und nahmen Kurs auf den Start- und Zielhafen Barcelona. 270 Seemeilen Vorsprung vor den Spaniern Iker Martínez und Xabi Fernández auf der „Mapfre“ sollten zum Gesamtsieg reichen. Der Zieleinlauf wird...

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Europa kommt näher

Europa kommt näher


Posted on 01.04.2011

Neunzig Tage sind um. Eigentlich müssten die Schiffe nun alle wieder in Barcelona an der Pier liegen. Doch die Verlegung der Ice-Gates nach Norden, dazu die vielen Flauten und Gegenwinde im Atlantik haben enorm viel Zeit gekostet. “Virbac Paprec 3” hat heute Gibraltar passiert und wird Sonntag oder Montag im Ziel erwartet, “Mapfre” am Dienstag und der Dritte am kommenden Freitag. Es ist schwer abzuschätzen,...

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Mails von Freunden

Mails von Freunden


Posted on 30.03.2011

“Eine reiche Quelle der Unterhaltung, Ermutigung – und an den meisten Tagen auch zugleich die einzige Verbindung zur zivilisierten Welt an Land. Die vielen Mails von Freunden repräsentieren ein wertvolles Element, um mit der Dauer der Reise fertig zu werden.” Diese zwei Sätze schickte Boris gestern über Twitter in die Welt – und bat mich (Johannes), bei der nächsten Aktualisierung der Website die Mail eines alten...

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Mentale Erschöpfung

Mentale Erschöpfung


Posted on 28.03.2011

Silvester 2010 sind wir gestartet. In 2011, diesem aktuellen Jahr, war ich noch nicht ein einziges Mal an Land, hab ich mich noch nicht in einem Sofa zurückgelehnt und fern gesehen, noch kein Bier getrunken, keine frische Mahlzeit verspeist. Nie still gesessen, nie länger als vier Stunden geschlafen. All das ging mir durch den Kopf, als ich vorhin einen kleinen Videogruss für den NDR-Sportclub aufgenommen habe: „Liebe Zuschauer …“...

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Zermürbende Hitze am Äquator

Zermürbende Hitze am Äquator


Posted on 26.03.2011

Mit brennenden Wunderkerzen überquerten Boris Herrmann und Ryan Breymaier am Freitagmorgen (25. März) mit ihrer Hochseeyacht „Neutrogena“ im Barcelona World Race zum zweiten Mal den Äquator. Beim Sprung zurück auf die Nordhalbkugel lag die deutsch-amerikanische Zweiermannschaft in der Nonstop-Regatta rund um die Welt auf Rang fünf nur 20 Seemeilen hinter der spanischen „Estrella Damm“. Bis ins Ziel nach Barcelona waren noch mehr als...

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“Lasst uns spielen.” Mit diesen Worten verabschiedeten sich Loick Peyron und Jean-Pierre Dick samt ihrer “Virbac Paprec 3” in den Stealth-Modus. Bis heute Abend (25.03.), 21 Uhr unserer Zeit sind sie vom Tracker verschwunden. Zweck ist, den nachfolgenden Booten ihre Taktik zu verheimlichen, auf welche Weise sie dem nahenden Hochdruckgebiet ausweichen. “Mapfre” hat sich – an zweiter Stelle...

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Auf der Zielgeraden

Auf der Zielgeraden


Posted on 24.03.2011

“Virbac Paprec 3” passiere gestern die Kapverden, knapp 250 Meilen später gefolgt von “Mapfre”, während “Renault” noch ein wenig in den Flauten der Doldrums parkt. “Estrella Damm” und “Neutrogena” gelang es, den leichten Winden vorerst zu entkommen und mit Geschwindigkeiten im zweistelligen Bereich nach vorn zu preschen. Doch die Schwachwindphasen sind für sie noch längst...

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Es bleibt spannend. Während “Estrella Damm” in den vergangenen Stunden penetrant den Kurs nach Norden gehalten hat, haben sich Boris und Ryan gen Osten orientiert. “Neutrogena” liegt nun 13 Meilen zurück, segelt aber 3,5 Knoten schneller als die Spanier, die nur mit zwei Knoten dahin driften. Bei der nächsten Aktualisierung des Trackers kann es aber schon wieder ganz anders aussehen. Die Doldrums sind...

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Leichte Winde, schöne Nächte

Leichte Winde, schöne Nächte


Posted on 21.03.2011

Für “Estrella Damm” und “Neutrogena” ist es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Samstagfrüh hatten sich die Spanier Platz vier erkämpft, den Tag über gelang es Boris und Ryan dann aber wieder an ihnen vorbei zu kommen – mittlerweile liegt “Estrella Damm” jedoch wieder mit sechs Meilen Vorsprung vorn. Gestern Nachmittag twitterte Boris: “Wir können ‘Estrella’ sehen und haben eine leichte Brise...

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Die Doldrums kommen näher

Die Doldrums kommen näher


Posted on 19.03.2011

Nach zwei Verschnauf-Tagen in phantastischen Bedingungen steht uns nun wieder eine Prüfung bevor: Eine große Zone leichter, schwer vorhersagbarer und unsteter Winde. Während wir hier unter subtropischer Sonne gebraten werden, ackern wir in solchen Bedingungen mit den größten, also auch schwersten Segeln: Dem großen Spinnaker und Gennaker, zwischen denen wir gestern schon zweimal gewechselt haben, was jedes Mal etwa eine Stunde harte...

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Äquatorflauten …

Äquatorflauten …


Posted on 18.03.2011

… bremsen die erstplatzierte “Virbac Paprec 3” gehörig aus. Bei Durchschnittsspeeds von etwa 4 Knoten – hier von “Speed” zu sprechen klingt irgendwie fehl am Platze – ist es für die weiter hinten liegenden ein Leichtes, immer näher an die Franzosen heran zu preschen. Nur noch 228 Meilen Vorsprung hat “Virbac” auf “Mapfre” – aber dennoch haben Loick Peyron und Jean-Pierre Dick die Ruhe...

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Tage zum Kräfte sammeln

Tage zum Kräfte sammeln


Posted on 17.03.2011

Die Logge klickt die Meilen runter, der Südatlantik zeigt sich von seiner besten Seite. Längst sind die Stürme des Southern Oceans und alle Widrigkeiten in den Hintergrund gerückt, bei perfekten Raumwindbedingungen jagen die Schiffe gen Norden. “Wir versuchen viel Schlaf zu finden”, erklärt Ryan in der Videokonferenz von gestern, schwenkt die Kamera kurz auf die gemeinsame Koje, aus der Boris’ Füße gucken. “Die...

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Und immer weiter …

Und immer weiter …


Posted on 15.03.2011

Uff, das war mal wieder kernig. Der Wind flaut heute zum Sonnenuntergang auf 30 Knoten ab und die Nerven entspannen sich langsam wieder etwas. Problematisch ist weniger der Wind, als die Wellen. Eine Rennyacht surft die Wellen hinab und ist durch nichts zu bremsen. Stellt sich uns dann eine Welle quer in den Weg, springen wir und es kracht ohrenbetäubend. Letzte Nacht habe ich erfolglos versucht zu schlafen. Mehrmals hob ich von...

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Mastbruch auf “Mirabaud”

Mastbruch auf “Mirabaud”


Posted on 13.03.2011

Zwei weitere Ausfälle dezimieren das Teilnehmerfeld beim Barcelona World Race von 14 gestarteten auf nur noch zehn Hochseeyachten. Am Sonnabendnachmittag (12. März) erlitt die „Mirabaud“ des Schweizers Dominique Wavre, der mit seiner französischen Frau Michèle Paret segelt, im Südatlantik einen Mastbruch. Bereits am Vortag hatte die „Groupe Bel“ von Kito De Pavant und Sébastien Audigane aus Frankreich im chilenischen Ushuaia mit einem...

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“Neutrogena” schert aus

“Neutrogena” schert aus


Posted on 12.03.2011

Auf dem Tracker ist es gut zu erkennen: “Neutrogena” hat in der vergangenen Nacht einen Haken nach Westen geschlagen, um aus dem herrschenden Nordwestwind heraus weiter unter die südamerikanische Küste zu gelangen, wo Westwind herrscht. Das Wettersystem der kommenden Tage wird vor allem “Hugo Boss” und “Gaes” gute Chancen bringen, den Rückstand auf die Vorderen zu verringern. Die ganze Strecke bis...

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Sechs Meter pro Sekunde

Sechs Meter pro Sekunde


Posted on 11.03.2011

Moin Leute! Es geht weiter, immer weiter! Toller Austausch, tolle Unterstützung in den Kommentaren! Ich fasse einmal zusammen: Niemand schlägt bisher vor, wir sollten doch alles auf die Leistung setzen und das Boot bis zum letzten Quälen – egal ob wir eventuell mit Bruch enden. Auch wenn gerade dies des Regattaseglers normaler Impuls wäre, bin ich doch froh, dass wir uns über die Taktik hier einig sind: Wir müssen ankommen, auch wenn...

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Unser großer Tag

Unser großer Tag


Posted on 10.03.2011

Wachwechsel. Ein Blick aufs GPS – noch 50 Meilen bis zum Kap Hoorn. Ich hab diesmal Zeit, mich etwas vorzubereiten und nicht direkt am Felsen aufzuwachen. Die Zeit fliegt dahin. Mein typisches kleines Frühstück, Wetter checken, Batterien laden, Emails durchgehen. Ich finde Mails der Rennleitung zu unseren bevorstehenden Begegnungen und bin aufgeregt, wie an Silvester. Es ist ja auch wie unser Silvester, die große Zäsur. Das Kapitel...

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“Neutrogena” am Kap Hoorn

“Neutrogena” am Kap Hoorn


Posted on 09.03.2011

Es ist geschafft. “Neutrogena” befindet sich wieder im Atlantik. Gestern Mittag um 12.35 Uhr unserer Zeit haben Boris und Ryan die südlichste Wegmarke ihrer Route um die Welt passiert. Ein bedeutender Moment. In diesem Augenblick waren sie nicht allein – überraschend gesellte sich Thomas Coville mit seinem Trimaran “Sodebo” dazu. Coville ist ebenfalls dabei, nonstop um die Welt zu segeln, will dabei jedoch...

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Das Kap ist nah …

Das Kap ist nah …


Posted on 08.03.2011

Heute ist es soweit: Gegen Nachmittag sollten Boris und Ryan den südlichsten Wegpunkt ihrer Route um die Welt, das Kap Hoorn umrunden. Damit gelangen sie zurück in den Atlantik – und haben nur noch etwa 6.800 Seemeilen bis zurück nach Barcelona vor sich. Ein Katzensprung. Doch es war ein langer Weg bis dorthin, vor allem die vergangene Woche war sehr intensiv: Erst technische Probleme mit dem Boot, dann schweres Wetter. “Wir...

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Hallo da bin ich wieder – nach dem Tief “Ex-Atu” und einem kleinen Rückschlag, nach arktischer Sonnenbestrahlung heute in den Arbeitspausen und einigen Tränen, Tränen aus Öl. Ja, ich finde endlich einen Moment Zeit und mir sind auch mal wieder zwei oder drei Fotos geglückt. Diesen Satz beendend, klettern beide Zitterlinien im Wind-Histographen nach oben. Das bedeutet Linksdreher und „Puff“, also eine Böe. Konstanter...

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Es ist viel passiert in den vergangenen 24 Stunden. Während “Virbac Paprec 3” gestern gegen 11.20 Uhr unserer Zeit die berühmt-berüchtigte Landmarke ganz im Süden Amerikas rundete, lief “Central Lechera Asturiana” nach dem Mastbruch unter Notrigg in den Hafen von Wellington ein. Auch “Mapfre” muss nun einen kleinen technischen Stopp einlegen und in den kommenden Stunden vor der Isla Nueva ankern, um...

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Postkarte von Point Nemo

Postkarte von Point Nemo


Posted on 02.03.2011

Ich versuche mal etwas zu tippen. Gar nicht so einfach, bei den Bedingungen hier. Wir haben 30 bis 40 Knoten Wind und fahren mit 20 bis 28 Knoten Speed ueber eine ziemlich raue See. Jedenfalls vermute ich dass sie rau ist – sehen kann man nichts. Aber ich werde gehörig hin und her gerüttelt. Nicht nur aus dem Grund versuche ich mich in denn Navistuhl zu pressen, auch weil das den Rücken wärmt. Dick und deutlich sieht man den...

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Im Surf zum Kap

Im Surf zum Kap


Posted on 01.03.2011

Es läuft für fast alle Teilnehmer des Rennens einfach hervorragend. 75 Prozent der Schiffe meldeten im Verlauf des gestrigen Nachmittags Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 17 Knoten. Der frische Nordwest-Wind pusht die Schiffe stetig gen Osten, mit geradem Kurs auf das legendäre Kap ganz im Süden von Amerika. “Neutrogena” war zeitweise das schnellste Schiff, segelte konstant 20 Knoten und liegt nun 45 Meilen hinter...

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Die ganz an der Spitze des Feldes liegenden “Virbac Paprec 3” und “Mapfre” haben gestern das letzte Gate des Pazifiks, “Pacific-East”, passiert. Damit besitzen sie jetzt freie Fahrt bis zum Kap Hoorn und erstmalig die Möglichkeit, persönliche Taktiken ins Spiel zu bringen. Nicht mehr weiter von Gate zu Gate, sondern so segeln, wie es ihnen am sinnigsten erschein. Los geht’s: Während...

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“Wir hatten viel Glück”

“Wir hatten viel Glück”


Posted on 27.02.2011

Heute ein Text, den Ryan vor zwei Tagen verfasst hat: “Seit Neuseeland hatten Boris und ich sehr viel Glück. Es war eine einfache Passage zwischen den Inseln hindurch, mit Wind von achtern. Dann gelang es mit einem guten Wind in die Nacht hinein zu segeln, bis eine kleine Front über uns hinweg zog, bis wir auf ein Hoch trafen. Wir sind auch dort hindurch gesegelt, ohne zu stoppen und sind jetzt zurück auf dem Schnellzug, der...

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Momentaufnahme

Momentaufnahme


Posted on 26.02.2011

Ryan schläft. Er hat Freiwache. Es ist hier morgens, bei euch abends. Draußen grau und windig, drinnen in der Kajüte trübes Licht. 14 Grad. Gute Stimmung, zumindest bei mir. Völlig an die Bedingungen gewöhnt: Dahinbrettern mit 22 Knoten, in dieser Höhle leben, der ohrenbetäubende Lärm, die Zweisamkeit, der Rhythmus von zweimal drei Stunden Schlaf nachts und ansonsten unser normales Wachleben. Es ist jetzt 9.30 Uhr und Zeit, Ryan zu...

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Gut unterwegs

Gut unterwegs


Posted on 24.02.2011

Perfekte Raumwindbedingungen lassen “Virbac Paprec 3” und “Mapfre” mit Geschwindigkeiten von im Schnitt 17,7 und 17,4 Knoten nach Osten davon jagen. Nur 30 Meilen liegen die Schiffe auseinander. Erst 825 Seemeilen dahinter folgt dann “Renault”, weitere 130 Meilen später kommt “Neutrogena”. Beide befinden sich gerade in einer Zone mit schwächeren Winden von nur etwa 15-20 Knoten, kommen...

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Der erste Tag im Pazifik

Der erste Tag im Pazifik


Posted on 23.02.2011

Unser erster Tag im großen Pazifik ist geschafft: 270 Seemeilen oder 500 Kilometer, ca. 100 Kilometer unter unserem Durchschnitt. Dennoch können wir zufrieden sein, denn acht Stunden lang hatten wir fast totale Flaute. Ich bin mir nicht sicher, ob die Flaute vom Windschatten der Nordinsel oder dem Tiefdruckgebiet nahe Christchurch ausging. Jedenfalls hatte “Mirabaud” die gleiche Flaute zu durchqueren und nach...

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