Am Mittwoch, den 6. Januar, um 15.45 Uhr und 15 Sekunden, verpasst die IDEC Sport die Deadline, um den Rekord der Jules Verne Trophy zu schlagen. Warum dennoch um jede Seemeile gekämpft wird.

Dass sie den Rekord verpassen würde, zeichnete sich spätestens seit dem Südatlantik ab, als die Crew der IDEC Sport extremes Pech mit der Großwetterlage hatte.

“Wir haben dennoch gehofft”, sagt Boris; “doch heute wird es sich manifestieren: Wir sind erst bei den Azoren und die Zeit läuft ab.”

Ist Spindrift noch zu schlagen?

Die Stimmung an Bord ist dennoch kämpferisch. Knapp 1000 Seemeilen liegen noch vor dem Bug der IDEC Sport, und die Hoffnung liegt jetzt darauf, eventuell noch den Konkurrenten Spindrift zu überholen. Auch die Zeit von Franck Cammas, der 2010 mit dem selben Boot, damals noch unter dem Namen Groupama V, die Jules Verne Trophy segelte, kann noch unterboten werden: 48 Tage, 7 Stunden und 45 Minuten.

Zwischen der Crew und dem Ziel liegt allerdings noch ein großes Sturmtief: “Es ist jetzt schon extrem bewegte See und anstrengendes Segeln”, berichtet Boris.

Wen die Crew ihre fantastische Geschwindigkeit von mehr als 30 Knoten aufrecht erhalten kann, wird der Zieldurchgang am Freitag Mittag erwartet.

 

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