Das selbst gesteckte Ziel, beim GC32-Event in Sotogrande unter die Top 5 zu segeln, hat das Team Malizia knapp verpasst. Pierre Casiraghi hält jedoch weiter die Führung in der Owner-Driver-Wertung. Mit einem Tagessieg zeigte das Team zudem sein Potenzial.

GC32 Malizia beim Sotogrande Cup 2016

Zwischenzeitlich war das Podium zu Greifen nah beim GC32 La Reserva de Sotogrande Cup: Nach dem zweiten Tag des Events lag das Team Malizia um Steuermann Pierre Casiraghi und Boris Herrmann auf Platz vier in der Gesamtwertung, nur zwei Punkt entfernt von den dritt- und viertplatzierten Teams. Mit einem Tagessieg zeigte das Team von Yacht Club de Monaco zudem, dass es ganz vorne mithalten kann. Pierre Casiraghi jubelte, als er die GC32 als erste über die Ziellinie steuerte – verdient, denn mit einem klugen Schlag auf die linke Seite setzte sich Malizia an die Spitze des Feldes und konnte diese Führung bis zum Finish halten.

Ein Frühstart, ein Schaden am Mast und vermeidbare Fehler machten die Malizias Podiumshoffnungen jedoch zunichte. “Wenn wir so segeln, haben wir auch keinen Erfolg verdient”, sagte Pierre Casiraghi selbstkritisch. Es seien schwierige Bedingungen zwischen Stark- und Leichtwind gewesen, rekapituliert Boris Herrmann die Tage in Sotigrande. “Wir haben einfach nicht den richtigen Groove gefunden, waren angespannt.”

Im Gesamtklassement der GC2 liegt Team Malizia vor dem letzten Event der Saison auf Platz vier. In 14 Tagen gastieren die foilenden Kats in Marseille, wo das monegassische Team ab dem 10. Oktober bereits trainiert. “In Marseille geben wir noch einmal volle Power”, sagt Boris Herrmann; “wir wissen, dass wir mithalten können – mit Konstanz in der Serie ist auch ein Podiumsplatz drin.”