Boris Herrmann starts Christmas Day in 3rd positions in the Vendee Globe

 

25th December 2020

The German skipper had been holding on to 4th place for some days with a few challenges for this spot. As the sun rose on the 47th day of the race, Boris Herrmann had clawed his way up into a podium position in third. With Seaexplorer – Yacht Club de Monaco reaching 17 knots through the night, Boris hopes to hold the lead on the pack behind him for as long as possible.

The sailor was also awarded some Christmas treats, receiving presents from his team, friends and family in the form of a podcast created by them all. Wearing his Christmas hat and festive jumper Boris explained his day and showed us Jean Le Cam some 1.5 nm in the distance behind him.

Boris commented: “Amazing. Third on the tracker and halfway around. I would never have dreamt of that! A very nice Christmas present for all of us, and especially to the many who have put so much tremendous effort into this project. Cheers to you all and a big thank you to the Malizia Seaexplorer family.”

The race is far from over with over 40% still left to sail but reaching this milestone is a great achievement.

 


Boris Herrmann rückt am Weihnachtstag auf den 3. Platz beim Vendée Globe vor!

Pressemitteilung vom 25. Dezember 2020

 

Der deutsche Segler hatte bereits vor einigen Tagen den 4. Rang erkämpft und ihn während einer schwierigen Flautenphase erfolgreich verteidigt. Zum Sonnenaufgang des 47. Regatta-Tags rückte Boris Herrmann nun auf den 3. Rang vor – und damit erstmals während des Rennens auf einen Podiumsplatz. Mit 17 Knoten Geschwindigkeit war „Seaexplorer – Yacht Club de Monaco“ durch die Nacht gerauscht, die Windbedingungen sind derzeit ideal für die Yacht, und Herrmann setzt darauf, seinen Vorsprung zur Verfolgergruppe zu halten.

Trotz Rennmodus konnte auch Herrmann zwischendurch Weihnachten feiern. Seine Familie, Freunde und Teammitglieder hatten ihm einen gut zweistündigen Podcast geschickt, mit Grüßen und Wünschen aus aller Welt. Unter Deck leuchtete eine kleine Lichterkette, draußen setzte er eine Weihnachtsmann-Mütze auf, filmte sich und sein Festmahl – und das Boot von Jean Le Cam, der 1,5 Seemeilen hinter ihm segelt.

„Unfassbar!“, sagte Herrmann. „Die Erde halb umsegelt und nun auf Platz 3. Davon habe ich noch nicht mal geträumt! Das ist ein wunderbares Weihnachtsgeschenk, besonders für all jene, die so viel Engagement in dieses Projekt gesteckt haben. Ich grüße euch alle und schicke einen großen Dank an die Malizia-Seaexplorer Familie.“

Das Rennen ist noch längst nicht vorbei, gut 40 Prozent der Gesamtstrecke liegen noch vor der Spitzengruppe. Aber mit seinem kontinuierlichen Vorrücken bis auf Platz 3 ist Boris Herrmann bereits ein großartiger Erfolg gelungen.